Verfasst am 29.06.2008 09:40:57 Uhr Wandlung einer Beziehung „Die Frauen. Ist dir aufgefallen, wie unsicher, vorsichtig die Männer dieses Wort aussprechen?
Als ob sie von einem nicht vollständig unterworfenen, ewig aufruhrbereiten, eroberten, aber ungebrochenen rebellischen Volksstamm sprächen.
Was heißt denn dieses Wort im Alltag überhaupt? 'Die Frauen.' Was erwarten wir von ihnen? Kinder? Hilfe? Frieden? Freude? Alles? Nichts? Augenblicke?
Man lebt einfach, sehnt sich, macht Bekanntschaften, macht Liebe, dann heiratet man, erlebt in der Gesellschaft einer Frau Liebe, Geburt und Tod, und dann dreht man sich auf der Straße nach schlanken Beinen um, ruiniert sich wegen prachtvoller Haare oder wegen eines heißen Kusses, hat womöglich in bürgerlichen Betten oder auf den durchgelegenen Matratzen schmutziger Stundenhotels für Augenblicke das Gefühl befriedigt zu sein, ist manchmal erhebend großzügig zu einer Frau, manchmal weint und schwört man, daß man auf ewig zusammenbleiben wird, auf einem Berggipfel oder in einer Großstadt.
Doch dann vergeht die Zeit, ein Jahr oder drei Jahre oder zwei Wochen - ist dir aufgefallen, daß die Liebe, so wie der Tod, keine mit Uhr und Kalender berechenbare Zeit hat?
Und der große Plan, das große Unterfangen, ist misslungen, oder ist nicht ganz so gelungen, wie man sich das vorgestellt hat.
Und so trennt man sich, in Zorn oder in Frieden, und beginnt alles wieder von vorn, die Hoffnung, die Suche.
Oder man kann nicht mehr, man bleibt zusammen und entzieht einander Lebenslust und Lebenskraft, man wird krank, man bringt einander um, man stirbt.
Und im allerletzten Augenblick, da man die Augen schließt, versteht man? Was hat man voneinander gewollt? Man hat bloß gehorcht, einem großen, blinden Gesetz, das mit dem Hauch der Liebe seinen Befehl durchsetzt, der lautet, daß die Welt erneuert würde, mit Hilfe von sich paarenden Männern und Frauen, zum Weiterbestehen der Gattung.
Ist das alles?
Und wir selbst, wir Ärmsten, was hatten wir eigentlich für uns selbst erhofft?
Was ist das für eine geheimnisvolle, furchtbare Buchhaltung?
Und gilt es wirklich der Person, wenn ein Mann sich einer Frau zuwendet?
Gilt es nicht vielmehr der Sehnsucht, immer nur der Sehnsucht, die zuweilen für kurze Zeit in körperlicher Gestalt erscheint?
Und die künstliche Erregung, in der wir leben, konnte doch wohl nicht das Ziel der Natur gewesen sein, als sie den Mann erschuf und ihm eine Frau zur Seite gab, da sie sah, daß es nicht gut ist, wenn er allein ist.“
Verfasst am 19.06.2008 17:00:18 Uhr Sind die Augen Spiegel der Seele? ja
Egal, wie hell manch grüne Augen leuchten...
Egal, wie sehr sie ein Lachen zeigen!
Egal, wie sehr sie der Sonne gleichen und Wärme ausstrahlen..
Lass dich nicht täuschen!!!
Tief im Inneren der Seele können unendlicher Schmerz, unbescheibliche Einsamkeit und große Selbstzweifel regieren.
Manch ein Glitzern schafft es die Menschen zu täuschen...
Die Freunde, die Familie...die Menschen, die einem wichtig sind
und einem sehr viel bedeuten...
Doch das passiert nicht einfach so...
Nein! Nur aus Angst!
Aus Angst verletzt zu werden..
So wie man es schon öfters erleben musste....
Du hast Angst schutzlos zu sein,
wie du es schon einmal warst..
Diesen Schmerz kannst du auf Dauer nicht ertragen,
zu viel Schmerz zerstört.
Zu realisieren, das man einsam ist,
wie man es war,
als man verlassen wurde..
als man einfach so die Menschen loslassen musste,
die einem am meisten Liebe, Schutz und Halt gegeben haben.
Das ist hart.
Ein Abschied mit Tränen, doch man musste sie gehen lassen.
Also schau nicht nur in die Augen...
Schau tiefer.. in die Seele des Menschens!
Versuche in zu verstehen!
Und wenn du glaubst, das du ihn nicht verstehen kannst.
Dann setzt alle Hebel in Bewegung und versuche ihm zu helfen!
Auch wenn du glaubst, das du ihm nicht helfen kannst.
Denn wer es schafft, weit genug in Menschen hinein zu schauen...
Der schafft es auch, diese Angst zu lindern,
Oder gar zu vertreiben...
Verfasst am 17.06.2008 14:59:23 Uhr Es ist schwer... seine Gefühle zu
zeigen, wenn man nicht sicher ist,
dass sie erwiedert werden.
Noch schwerer ist es von jemanden
zu träumen, dessen Gedanken
vielleicht bei jemand anderen
sind...
Doch das schwerste von allen ist,
sich später einmal zugestehen zu
müssen, es nie versucht zu
haben...
Deshalb wage zu lieben...
mit der Gewissheit zu verlieren...
und mit der Hoffnung...
geliebt zu werden...
Verfasst am 15.06.2008 17:46:02 Uhr Manche Begegnungen sind wie Schneeflocken, sie berühren dich sanft, prickeln ein wenig auf deiner Haut und werden mit einem kleinen Schmunzeln Erinnerung.
Manche Begegnungen sind wie Regentropfen, sie küssen dir die Nasenspitze, streicheln zart deine Wangen und nehmen deine Tränen mit.
Manche Begegnungen sind wie Sonnenstrahlen, sie umarmen dich liebevoll und wärmend, öffnen dir Arme und Herz und schenken deiner Seele Geborgenheit.
Und dann gibt es diese eine Begegnung, für die es keine Worte gibt.
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